Bereits um 5.15 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Herne, wo ich zu Britta und Jörn ins Auto stieg um zum zweiten Teil des Faltdrachen-Workshops nach Neu-Isenburg zu kommen.
Auf dem Weg sammelten wir noch Kai Höbler an der Autobahn ein und so ging es gut gelaunt und fröhlich quatschend Richtung Süden.
Pünktlich in Neu-Isenburg angekommen, wurden schnell die Nähmaschinen und von mir die Vorführdrachen aufgebaut.
Nach der Eröffnung von Marcus begannen alle sofort mit den Probefaltungen mit Transparentpapier. Schnell waren sich alle einig, was gefaltet werden sollte und so begannen die meisten sehr bald mit dem Zuschnitt der Quadrate oder Rechtecke. Hier war ich echt erstaunt, wie lange das dauern kann auf so einem Workshop. Ich hätte nicht gedacht, dass man so viele erfahrene Drachenbauer mit dem Zuschnitt schon aus dem Konzept bringen kann.
Als alle Teile zugeschnitten waren, wurde es aber noch komplizierter, denn jetzt sollten daraus ja Sterne gefaltet werden – für alle Anwesenden absolutes Neuland.
Aber es klappte erstaunlich gut und so entstand eine Sternenzacke nach der anderen.
Mit insgesamt 4 Teamern waren wir diesmal auch vollzählig (Thorsten war wieder gesundet) und konnten mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Nach dem Mittagessen waren bei vielen die Zacken fertig gestellt und es konnte ans Zusammensetzen gehen. Hier musste genau darauf geachtet werden,  dass alle Teile exakt zusammen passen und keine Lücken entstanden. Auch auf Vorder- und Rückseite  musste geachtet werden, was aber des öfteren nicht gelang. Aber wir hatten ja Nahttrenner  dabei.

Im Gegensatz zum ersten Teil des Workshops vor zwei Wochen war es diesmal viel ruhiger, aber nicht weniger lustig  und gesprächsintensiv. Und produktiv war es auch. So kam es, dass 12 Drachen komplett fertig wurden, bis wir uns um 18 Uhr zum Gruppenfoto in der strahlenden Sonne trafen.

Nach einem schnellen Aufräumen, trafen wir uns zu 12. wieder im Leopold in Dreieich. Hier ging es sehr laut und lustig her und es war wiedermal sehr lecker. Ein geselliger Abschluss für einen tollen zweiten Workshopteil.
Nachdem wir noch etwas länger gequatscht hatten, machten wir vier uns auf den langen Heimweg.
Gegen 23.30 Uhr kamen wir in Herne an und ich musste noch weitere 50 Minuten nach Hause fahren. Ziemlich müde fiel ich ins Bett – glücklich über so viele neue Sterne am Drachenhimmel.

 

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